Erneut ist es in Berliner U-Bahnhöfen zu Attacken gekommen. Völlig unvermittelt wurde ein Mann in der Nacht zu Sonnabend in Wilmersdorf zusammengeschlagen. Der 27-Jährige war kurz vor 3.00 Uhr auf dem U-Bahnhof Berliner Straße aus dem Zug gestiegen. Dort griffen ihn laut Polizei vier Jugendliche ohne ersichtlichen Grund an, zogen ihn eine Treppe hinunter und traten auf ihn ein. Erst als zwei Passanten drohten, die Polizei zu rufen, flüchteten die vier jungen Männer. Ihr Opfer kam mit Verletzungen zunächst ins Krankenhaus.
Auch am Kottbusser Tor wurde am frühen Morgen gegen 4.40 Uhr eine Gruppe angegriffen. Eine Person wurde dabei verletzt.
An der Station Osloer Straße bekam ein Fahrgast eine Flasche über den Kopf, weil er rassistische Sprüche in der Bahn nicht hatte dulden wollen. Als der Mann ausstieg, folgten ihm die drei Täter, einer schlug dem 59-Jährigen mit der Bierflasche auf den Kopf.