Sonntag, 3. Februar 2013

Westfälische Rundschau ist weg.


Das Zeitungssterben in Deutschland geht weiter. Heute wurde die Westfälische Rundschau mit einem Trauermarsch zu Grabe getragen.
Es ist natürlich übertrieben, wenn diese Leute sich als Vertreter der Meinungsvielfalt preisen. Hätten sie das zur rechten Zeit getan, dann würde man sie kaufen und sie müßten nicht ihre Zeitung beerdigen. Ihr Problem ist gerade das Gegenteil: Sie alle waren nur noch ein kläglicher Teil der gleichgeschalteten Medien.

Mehrere hundert Menschen bei Trauermarsch für "Westfälische Rundschau": (13.47 Uhr)
Mehrere hundert Menschen haben sich am Samstag (02.02.2013) in Dortmund an einem "Trauermarsch" gegen die Redaktionsschließungen der "Westfälischen Rundschau" (WR) beteiligt. Die Aktion vor dem ehemaligen Redaktionssitz der Zeitung hatten die Journalistengewerkschaften dju und DJV initiiert. "Wir trauern um die verstorbene Meinungs- und Medienvielfalt", hieß es auf Transparenten.
Zum 1. Februar waren die letzten eigenständigen WR-Lokalausgaben von der WAZ- Mediengruppe eingestellt worden. Rund 120 Beschäftigte sind betroffen.
Und ihrgendwann folgen die Öffentlich-Rechtlichen, WDR, ARD, ZDF... Ihr Ende ist auch schon im Schicksalsbuch des Himmels besiegelt.
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