Montag, 8. Oktober 2012

Steinbrück hält Reden ist aber fast nie im Bundestag

Bei Jauch gab sich Steinbrück flapsig: Er könne verstehen, dass es Menschen gäbe, die schockiert über die Höhe seiner Rednerhonorare seien. Aber es gäbe einen” Markt”, der seine Auftritte wolle und deshalb so vergüte. 
Bereits im Juli stellte das Politmagazin “Kontrovers"des Bayrischen Rundfunks fest, dass Steinbrücks Nebentätigkeiten nicht mit der Ausübung seines Mandats vereinbar sind. Statt in den Bundestagsdebatten zu sitzen, wenigstens in den Finanzdebatten, wie man vom Finanzexperten einer Fraktion erwarten dürfte, tourte Steinbrück als Privatredner durch Deutschland. Bis zum Juli war er in dieser Legislaturperiode nur einmal ans Rednerpult im Reichstag getreten, hatte aber mehr Privatvorträge absolviert, als alle anderen Bundestagskollegen zusammengenommen. Die ungeklärte Frage bisher ist, wer die Manuskripte seiner Reden schrieb. Sollte das ein wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bundestages gewesen sein, hätte Steinbrück eindeutig gegen die Regeln verstoßen. Der Bundestagspräsident sollte unverzüglich Klarheit in diesem Punkt von Steinbrück verlangen.
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/wer_schrieb_steinbruecks_hochdotierte_reden/