Neue Anfrage bei Sylvia Löhrmann (Grüne) bezüglich Zusammenarbeit mit Islamisten

Nachdem die nordrhein-westfälische Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) nicht einmal annähernd auf meine Anfragen bei Abgeordnetenwatch.degeantwortet hat, wieso sie denn mit dem Milli-Görüs-Funktionär Ali Kizilkaya zusammenarbeite, habe ich noch eine präzisierte Frage veröffentlicht.
Hier können Sie sich eintragen, falls Sie an einer Antwort Sylvia Löhrmanns interessiert sind.
Die Frage in voller Länge:
Guten Tag Frau Löhrmann,In Ihrer letzten Antwort sind Sie leider nicht auf meine Frage eingegangen. Ich habe meine Informationen nicht von „rechtspopulistischen“ Seiten, sondern ausschließlich von der Ihres Schulministeriums und des Verfassungsschutzes.
Also stelle ich meine Frage noch einmal präziser.
Auf der Homepage des Schulministeriums findet sich die Erklärung für die Einführung eines bekenntnisorientierten Islamunterrichts ( www.schulministerium.nrw.de )
Ebenso findet man ein Foto, das Sie mit den Unterzeichnern zeigt ( www.schulministerium.nrw.de )
Ein Unterzeichner dieser Erklärung, Ali Kizilkaya, steht auf diesem Foto direkt neben Ihnen. Dieser ist seit den 90er Jahren Funktionär der vom Verfassungsschutz als „sunnitisch-extremistisch“ eingestuften Organisation „Milli Görüs“ (www.verfassungsschutz.niedersachsen.de )
Erneut möchte ich darauf hinweisen, dass der Islamrat nicht als Ganzes vom Vefassungsschutz beobachtet werden kann, da er ein Zusammenschluss aus verschiedenen Gruppen ist. Einzelne Gruppen des Islamrates, die auch die führenden Positionen innehaben, werden aber vom Verfassungsschutz beobachtet und explizit als extremistisch eingestuft. So zum Beispiel „Milli Görüs“, welcher erwähnter Ali Kizilkaya angehört ( www.im.nrw.de S.113)
Meine Frage lautet also, wieso Sie explizit mit Ali Kizilkaya kooperieren, obwohl er erwiesenermaßen ein Mitglied einer extremistischen Organisation ist?
Mit freundlichen Grüßen
Hartung