Artikel zwanzig der spanischen Verfassung stipuliert das Recht auf freie Meinungsäußerung für alle, ein Recht, das in Spanien im Gegensatz zu anderen Ländern sehr hochgehalten wird.
Dieses Recht auf freie Meinungsäußerung war auch die Grundlage für eine angemeldete Demonstration auf der Plaza Sant Jaume in Barcelona am vergangenen Sonntag, den 2. Oktober, zu der die „Plattform für Katalonien“(PxC) und ihr Führer Josep Anglada aufgerufen hatten.
Zuvor war es der PxC durch eine Entscheidung des katalanischen Innenministeriums, welche vom katalanischen Obergericht (TSJC) bestätigt wurde, verboten worden, eine Protestkundgebung gegen den Bau eines salafistischen Mega-Moschee in der Stadt Salt abzuhalten, weil diese angeblich Anlass für soziale Unruhen sein könnte.
Zuvor war es der PxC durch eine Entscheidung des katalanischen Innenministeriums, welche vom katalanischen Obergericht (TSJC) bestätigt wurde, verboten worden, eine Protestkundgebung gegen den Bau eines salafistischen Mega-Moschee in der Stadt Salt abzuhalten, weil diese angeblich Anlass für soziale Unruhen sein könnte.
Anglada wies eindringlich auf die erschreckend hohe Rate der Einwanderung in Katalonien hin, die er als eine regelrechte Invasion bezeichnete, und forderte„ein Katalonien ohne Moscheen und ohne Burka; jede Moschee, die auf katalanischem Boden gebaut wird, ist ein Sieg des Islam und eine Niederlage für das europäischen und christliche Katalonien“.
Abschließend gab der PxC-Führer seiner Zuversicht Ausdruck, dass seine Partei nach den kommenden allgemeinen Wahlen in den spanischen Kongress einziehen werde.
Gegen die Kundgebung der PxC traten einige Gruppen von „Antifaschisten auch feinde des eigenen Volkes genant“ auf. Da die Ordnungskräfte damit rechneten, dass es wie bereits in der Vergangenheit zu physischen Übergriffen gegen Sympathisanten der PxC kommen könnte, hatte man die Plaza Sant Jaume grossräumig abgeriegelt.
Laut einer Meldung von Europa Press nahm die Polizei zwei linke Randalierer wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt fest und stellte bei 150 Gegendemonstranten die Personalien fest.
Anglada bedankte sich bei der katalanischen Polizei ausdrücklich für deren „grossartigen Einsatz für Recht und Ordnung“, welcher die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung während der Kundgebung erst möglich gemacht habe.
Laut einer Meldung von Europa Press nahm die Polizei zwei linke Randalierer wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt fest und stellte bei 150 Gegendemonstranten die Personalien fest.
Anglada bedankte sich bei der katalanischen Polizei ausdrücklich für deren „grossartigen Einsatz für Recht und Ordnung“, welcher die Ausübung des Rechts auf freie Meinungsäußerung während der Kundgebung erst möglich gemacht habe.