mit dem Vorsitzenden der „Youth for Western Civilization“, Taylor Rose (Bild links). Rose wird am morgen stattfindenden “Marsch für Freiheit” teilnehmen.
Taylor Rose: Das Hauptanliegen der „Youth for Western Civilization“ ist es, die Aktivisten an den Universitäten, die sich für einen Aufschwung der westlichen Zivilisation einsetzen, auszubilden und ihnen das nötige Rüstzeug zu geben.
freiheitlich.org: Warum beteiligen Sie sich an diesem politischen Projekt?
Taylor Rose: Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass sich in diesem Zeitalter, in dem der Sozialismus sich selbst als Irrtum erwiesen hat und wir ein Wiederaufflammen des Bewusstseins der Menschen für ihre Identität und ihre Herkunft erleben, Amerikaner und Europäer näher kommen und ihr gemeinsames Erbe wieder entdecken.Das Europa und Amerika geographisch weit von einander entfernt liegen bedeutet nicht, dass wir nicht gemeinsame Probleme haben, und es ist entscheidend, dass wir aktiv zusammenarbeiten, miteinander Ideen teilen und uns gegenseitig in diesen harten Zeiten unterstützen.
freiheitlich.org: Wie beurteilen Sie die Lage der Freiheit in den USA, in Europa und insbesondere in Deutschland?
Taylor Rose: Ich bin sehr besorgt über die zukünftigen Aussichten der Vereinigten Staaten und Europa. Wenn sich die Dinge in Zukunft nicht ändern, dann ist die Perspektive düster und dann werden Traditionen und Freiheiten, die wir lange genossen haben, in den Vereinigten Staaten und Europa verloren sein. Die wachsende Zentralisierung der Europäischen Union ist sehr bedrohlich für die Freiheit auf dem Kontinent. Ich denke, dass das, was gebraucht wird, eine Wiederentdeckung der grundlegenden Prinzipen der Freiheit ist, die den Westen ausmachen. Wenn wir Martin Luther, John Locke, Adam Smith und James Madison wieder entdecken und uns eine Neuauflage dessen gelingt, was sie uns gelehrt haben, dann kann uns eine Wiedergeburt der Freiheit gelingen.Deutschland hat einen besonderen Platz in meinem Herzen, weil viele meiner Vorfahren aus Deutschland kommen. Ich befürchte aber, dass Deutschlands wesentliches Problem die belastenden Einflüsse des Zweiten Weltkrieges auf die Mentalität sind. Es bricht mir das Herz, dass die Deutschen heutzutage nicht zwischen genuinem Patriotismus und exzessivem Nationalismus unterscheiden können. Deutschland hat viel, worauf es stolz sein kann, wenn nicht sogar das meiste in der europäischen Tradition. Das moderne Verständnis der Freiheit wurde in Deutschland geboren und zwar in Wittenberg im Jahre 1517 mit Martin Luther und der Reformation. Ich hoffe, dass die nachfolgende Generation den Nationalsozialismus endlich von sich weisen, den deutschen Patriotismus endlich annehmen kann und ihr einzigartiges kulturelles und religiöses Erbe wiederentdeckt.
freiheitlich.org: Lord Ralf Dahrendorf, ein deutscher Liberaler, äußerte im Jahr 1974, dass Freiheit zu dem Recht einer Minderheit werde. Was denken Sie darüber?
Taylor Rose: Was ich sehe, ist die wachsende Bevorzugung von Minderheiten. Das ist ein Widerspruch zu den Prinzipien der Freiheit. Wie kann man bevorzugte Personen in einer Gesellschaft haben, die bestimmen, dass alle vor Gott und dem Gesetz gleich sind? Das ist einfach unmöglich. Es hat sich herausgestellt, dass dies eine Taktik der Linken ist. Sie teilen damit die Gesellschaft und wollen unser Erbe dämonisieren. So wollen sie eine neue Weltordnung des Multi-Kulturalismus und eine Eine-Welt-Regierung einführen.
freiheitlich.org: Warum werden Sie am 7. Mai am „Marsch für die Freiheit“ in Köln teilnehmen?
Taylor Rose: Weil bekannt gemacht werden muss, dass die amerikanische patriotische Bewegung die Partnerbewegung zu dem ist, was in Europa entsteht. Wir müssen zusammenarbeiten, weil wir gegen den gleichen tyrannischen Feind kämpfen. Ob es in der Form des Islamismus oder in der Form des Sozialismus ist: Wir stehen gemeinsam in diesem Kampf!
Vielen Dank für das Gespräch!
Mai 6th, 2011 at 05:17
Mai 6th, 2011 at 07:41
Mai 6th, 2011 at 08:04