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Freitag, 19. Oktober 2012

Aki Voeegele

Morgan Stanley erholt sich


Morgan Stanley hat im dritten Quartal vom Handel mit festverzinslichen Papieren profitiert. Wie in der ganzen Branche lasten auch auf Morgan Stanley noch immer zu hohe Kosten.

Wertberichtigungen auf bankeigenen Schulden haben das Quartalsergebnis von Morgan Stanley kräftig nach unten gedrückt und die Bank einen Verlust von mehr als 1 Mrd. $ ausweisen lassen. Ohne diese Sonderbelastung resultieren ein im Vergleich mit der Vorjahresperiode um 18% höherer Ertrag von 7,55 Mrd. $ und ein Ergebnis von 535 Mio. $.
CEO James Gorman dürfte angesichts dieser Zahlen aufatmen. Er war unter Druck geraten, nachdem die Rating-Agentur Moody's der an Vermögenswerten gemessen sechstgrössten US-Bank während vier Monaten eine mögliche Herabstufung der Kreditwürdigkeit in Aussicht gestellt hatte. Viele Kunden hatten daraufhin ihre Geschäfte im zweiten Quartal mit Morgan Stanley heruntergefahren. Die langfristigen Schulden der Bank waren schliesslich um zwei Stufen auf «Baa1» herabgestuft worden. Der missglückte Börsengang von Facebook im Mai, den Morgan Stanley massgeblich begleitet hatte, hatte der Bank zudem negative Schlagzeilen eingebracht.
Gorman erklärte am Donnerstag in Bezug auf die Rating-Auswirkungen, dass man im zweiten Quartal tatsächlich in ein Loch gefallen sei, aus dem sich die Bank aber wieder herausgearbeitet habe. Hinter den Quartalszahlen steht vor allem der wieder gewinnträchtige Handel mit festverzinslichen Titeln, mit Währungen und mit Rohwaren. Hier stellte sich der Ertrag auf 36% höhere 1,5 Mrd. $ ein. Das ist sehr viel besser als die Ergebnisse im ersten und im zweiten Quartal, liegt aber noch immer hinter den 2,6 Mrd. $, die das Handelsgeschäft im dritten Quartal des Vorjahres eingebracht hatte.
Morgan Stanley ist weiterhin bemüht, die Kapitalbasis zu stärken und risikobehaftete Assets abzubauen. Im Handel mit Festverzinslichen sollen diese bis 2014 um einen Fünftel reduziert werden. Der Verlust, der pro Tag durch Wertschwankungen der gehandelten Papiere entstehen kann («value at risk»), liegt nun bei 63 Mio. $, gegenüber 99 Mio. $ im Vorjahresquartal.
Aus Sicht der Aktionäre ist der Zahlenkranz des an der Börse mit 36 Mrd. $ bewerteten Finanzkonzerns allerdings seit mehreren Quartalen nicht zufriedenstellend. Die Eigenkapitalrendite beträgt derzeit je nach Berechnung zwischen 3,5% und 7%, und der Wert der Aktie an der Börse liegt rund 40% unter dem Buchwert. Die Bank wird also bis auf weiteres stark unter Druck stehen, die Kosten zu senken. In den ersten neun Monaten hat Morgan Stanley denn auch mit 5,2 Mrd. $ rund 9% weniger zurückgestellt für Gehälter und Boni als im Vorjahreszeitraum. Die Anzahl der Mitarbeiter liegt derzeit bei 57 726, 2% weniger als im Vorjahr.

Aki Voeegele

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