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Mittwoch, 14. März 2012

Aki Voeegele

Ein Volk das solche Medien hat braucht keine Feinde mehr


Am vergangenen Samstag berichtete blu-News über ein gänzlich abstoßendes Ereignis im Irak: dort wurden laut einer Reuters-Meldung mindestens 14 Jugendliche auf bestialische Weise zu Tode gesteinigt, weil sie sich im westlichen „Emo-Look“ kleideten. Andere Quellen, beispielsweise die britische DailyMail, gehen sogar von 90 bis 100 Opfern aus. Immerhin hat es die Meldung mittlerweile in das ein oder andere deutsche Medium geschafft.Bild-Online berichtete darüber, gleichwohl die Berliner BZ. Das war’s dann aber auch.
Während diese erschreckende Nachricht also vornehmlich in der islamkrtitischen Bloggosphäre die Runde machte, schaffte es eine andere Meldung auf die Spitzenposition großer deutscher Nachrichtenportale wie Spiegel-Online und Co: In Afghanistan ist ein US-Amerikanischer Soldat Amok gelaufen und tötete 16 Menschen, darunter Frauen und Kinder. Auch diese Tat ist bestialisch, das steht außer Frage. Doch wieso wird das eine Ereignis als Topthema mit größtmöglicher Wucht in den medialen Äther der Nation gepumpt, das andere aber beinahe überall verschwiegen? Wieso taucht der amerikanische Amokläufer im ZDF heute-Journal auf, während es die Meldung über mindestens 14, vielleicht sogar bis zu 100 gesteinigte Jugendliche im Irak nicht einmal von der englischsprachigen Reuters-Seite auf die deutschsprachige schafft?
Große mediale Aufmerksamkeit ist berechtigt
Derartige Verbrechen zu vergleichen, gar wegen der Anzahl der Opfer höher oder niedriger zu gewichten, wäre unanständig. Was sich allerdings sehr wohl vergleichen und gewichten lässt, sind die Motive der Täter und die Bedeutung der Ereignisse für den jeweiligen Ort des Geschehens.
Ersten Berichten zufolge litt der US-Soldat, der in Afghanistan Amok lief, unter psychischen Problemen. Verständlich wäre das. Der Mann, Vater zweier Kinder, soll zwei Irak-Einsätze hinter sich haben und war nun zum ersten Mal in Afghanistan stationiert. Kein deutscher Schreiberling, beispielsweise im piekfeinen, neuen Spiegel-Hochhaus zu Hamburg, kann sich wohl nur annähernd vorstellen, was dieser Mann an fürchterlichen Dingen erlebt und gesehen haben muss. Eine Entschuldigung für seine Tat darf das nicht sein, eine Erklärung allerdings sehr wohl. Dass Menschen unter Extremsituationen gelegentlich sprichwörtlich den Verstand verlieren, ist leider nur all zu natürlich. Tragischerweise laufen bisweilen sogar Menschen Amok, die keinen Extremsituationen ausgesetzt waren oder sind, sondern schlicht und ergreifend verrückt wurden. Warum auch immer. Am Leid der Opfer ändert das freilich nichts.
Und natürlich ist die große mediale Aufmerksamkeit für den Amoklauf des US-Soldaten berechtigt. Denn nach den jüngsten Protesten in Afghanistan, insbesondere nach den „gedankenlosen Koran-Verbrennung“ (Zitat Claus Kleber im gestrigen heute-Journal) auf einem afghanischen US-Stützpunkt, drohen nun erneut schwere Ausschreitungen am Hindukusch, schlimmstenfalls wieder mit Dutzenden Toten.
Der kollektive Amoklauf eines ganzen Gesellschaftsteils
Die Steinigungen der mindestens 14, möglicherweise bis zu 100 Jugendlichen im Irak hätte jedoch dieselbe Aufmerksamkeit der Medien verdient. Denn geopolitisch zeigt dieses Ereignis, dass auch der Irak von der zunehmenden Extremisierung, Radikalisierung und Fanatisierung der sunnitisch-islamischen Welt erfasst ist.
Doch dürfte genau das der Grund sein, warum diese Meldung den meisten deutschen Redakteuren offensichtlich „nicht hilfreich“ erscheint. Denn tatsächlich sind die Motive in diesem Fall nicht so einfach auf den Amoklauf eines Individuums zu reduzieren. Vielmehr handelt es sich um den kollektiven Amoklauf eines ganzen Gesellschaftsteils. Gut möglich, dass sogar die Mehrheit der irakischen Bevölkerung die Steinigungen im Sinne der Scharia gutheißt. Schließlich hatte selbst der irakische Innenminister den „Emo-Stil“ der Jugendlichen als „Satanismus“ gegeißelt. Dementsprechend muss jeder Versuch, diese barbarischen Exekutionen mit Vernunft und Verstand zu erklären, zwangsläufig in etwas münden, das in deutschen Medien ganz und gar nicht gern gesehen ist: Islamkritik.
So ergibt sich einmal mehr ein geradezu skurriles Bild: Der Amoklauf eines psychisch gestörten US-Soldaten in Afghanistan wird auf eine Weise medial inszeniert, als müssten sich die USA, Deutschland und der ganze Westen außerordentlich schämen für das Verbrechen, als seien wir auf irgendeine Weise schuld an dem, was dort geschah. So wie die USA nach Darstellung vieler Medien sogar noch schuld waren am kollektiven Amoklauf tausender Afghanen, der „gedankenlosen“ Verbrennung alter Bücher wegen. Doch das kollektive Morden und Töten im Namen des Islam und der Scharia wird – nicht nur im Falle der gesteinigten irakischen „Emo“-Jugendlichen – ignoriert, verschwiegen, vernebelt. Und wenn doch über Ereignisse wie dieses berichtet werden muss, heißt es in der Regel gleich im selben Atemzug, all die schrecklichen Taten hätten freilich „nichts mit dem Islam zu tun“.
Ein Volk, das solche Medien hat…
Schlussendlich zeigt sich einmal mehr die urtypisch linke (und dementsprechend weltfremde) ideologische Ausrichtung der Meinungsmacher in den meisten deutschen Mainstream-Medien. Der Amoklauf in Afghanistan: Ein willkommenes Ventil für die weitverbreiteten Ressentiments gegen die USA und den Westen in diesen Kreisen. Und die Steinigungen im Irak: Ein unwillkommenes Exempel für die barbarische, intolerante und menschenverachtende Gestalt jener Politreligion, die man nach linkem Gusto gefälligst bis ins Unendliche zu tolerieren und als „Religion des Friedens“ zu hofieren hat.
Kaum verwunderlich, dass sich in dem moralischen Nirwana, das aus dieser törichten Berichterstattung resultiert, alte und neue Extremismen auch hierzulande großen Zulaufs und beängstigenden Wachstums erfreuen. Ein Volk, das solche Medien hat, braucht wahrlich keine Feinde mehr. Es schafft sich seine eigenen. Der deutsche Dschihaddist „Abu Ibrahim“lässt grüßen. Per Videobotschaft aus Pakistan.
Mehr zum Thema auf blu-News:

Aki Voeegele

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