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Samstag, 4. Juni 2011

Türken bringen Schwarzen um, aus ganz Europa reisen unsere Gäste an.

Im Anschluss an die Beerdigung eines von einem Türken erschlagenen Afrikaners in Mönchengladbach (wir berichteten) ist es wie schon in den Tagen zuvor zu massiven Gewaltausbrüchen gekommen. In Begleitung eines Demonstrationszuges wollten die Angehörigen vor dem Kiosk des Täters, wo es zu dem Mord gekommen war, des Toten gedenken.
Aus dem Polizeibericht:
Für 13:00 Uhr, unmittelbar im Anschluss an die Beerdigung, hatte die Verwandtschaft einen Demonstrationszug unter dem Motto “Gegen Gewalt” vom Hauptfriedhof auf der Viersener bis zum Kapuzinerplatz angemeldet.
Am Vorfallsort, einem Kiosk auf der Waldhausener Straße, wollte der engste Familienkreis absprachegemäß Blumen ablegen und einige Gebete sprechen. Bereits während der Trauerfeier hatten Verantwortliche der Familie an die Teilnehmer appelliert, in Würde und Ruhe an den Verstorbenen zu gedenken und sich auf dem Demonstrationsweg friedlich zu verhalten.
Während einer ähnlichen Demonstration am vergangenen Samstag, sowie auch schon unter der Woche, hat es immer wieder Vorfälle mit hochemotionalisierten Einzelpersonen oder kleinen Gruppen gegeben, bei denen die Betreiberfamilie bedroht wurde. Daher hatte sich die Einsatzleitung entschlossen, am Grünewald rund um den Vorfallsort kurz vor Eintreffen des Aufzuges eine Absperrung mit Gittern zu errichten. An einer Durchlassstelle Aachener-/Waldhausener Straße sollte der Aufmarsch verharren und es sollte die abgesprochene Trauerbekundung der Familie stattfinden.
Als sich die Demonstrationsteilnehmer der Absperrung näherte, stürmte ein Großteil unter “Mörder,Mörder”-Skandieren auf die Gitter zu. Schnell flogen die ersten Steine und Flaschen. Eine große Zahl von Teilnehmern versuchte gewaltsam die Absperrgitter zu überwinden.
Die dort eingesetzten Polizeikräfte sahen sich gezwungen, die Schutzhelme aufzusetzen und sich mit Schildern zu schützen. Die Versammlungsanmelder versuchten eindringlich auf die emotionalisierte Masse einzuwirken, fanden aber kein Gehör. Die Gewalttätigkeiten eskalierten immer weiter, erste Polizeibeamte wurden verletzt, Teile aus der Menge rüsteten sich fortwährend mit Steinen aus, sodass sich die Einsatzleitung entschloss gegen die Gewalttäter vorzugehen.
Es gelang schnell, die Störer zurück zu drängen und die Lage zu kontrollieren. Dazu war auch der Einsatz von Pfefferspray erforderlich.
Nachdem die Polizei vor Ort durch intensive Gespräche die Stimmung wieder etwas beruhigt hatte, gelang es schließlich doch noch, der Verwandtschaft einen würdigen Abschied am Ort des tragischen Geschehens zu ermöglichen. Es wurden Kerzen angezündet, Blumen abgelegt und ein Pastor sprach einige Gebete.
Im Anschluss beendete der Versammlungsleiter offiziell die Veranstaltung. Langsam verliefen sich die Teilnehmer in der Stadt.
Insgesamt nahmen die Einsatzkräfte vier Personen fest.. Gegen sie wird jetzt ein Verfahren wegen Landfriedensbruch eingeleitet. Insgesamt wurden vier Polizeibeamte leicht verletzt .

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