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Samstag, 25. Juni 2011

Libyen, verbrechen des Westens

Am vergangenen Freitag kam es auf dem Grünen Platz in Tripolis zu einer Massendemonstration für die Gaddafi-Regierung, an der sich laut libyschem Fernsehen etwa eine Million Menschen beteiligt haben sollen – bei einer Gesamtbevölkerung des Landes von nicht einmal 6,5 Millionen. Die englische Journalistin und Libyen-Kennerin Lizzie Phelan bestätigte am Dienstag in einem Gespräch mit Press-TV, dass gut 90 Prozent der libyschen Stämme auf Seiten Gaddafis stünden, und schätzte die Teilnehmerzahl von einer Million als realistisch ein.






Von den westlichen Medien wird diese unmissverständliche Kundgebung des Volkes praktisch völlig ignoriert oder auf „einige hundert“ Teilnehmer kleingeredet. So soll anscheinend der Eindruck erweckt werden, der NATO-Kriegseinsatz in Libyen sei legitim. Doch welchen Auftrag hat die NATO sich eigentlich für Libyen gestellt? Die Zivilbevölkerung sollte vor Gaddafi geschützt werden. Hierzu wird allerdings – wie zuletzt im Irak, Afghanistan, Pakistan, Gaza oder Serbien – zu den Mitteln des Bombenkrieges gegriffen.

So töteten NATO-Bomben erst vor wenigen Tagen 15 Zivilisten, darunter drei Kinder. Bei einem weiteren Angriff tötete das „Angriffsbündnis“ neun Zivilisten (darunter zwei Kinder). Bereits im Mai wurde bekannt, dass die USA in Libyen selbst Streubomben einsetzen, welche bereits in über 100 Ländern geächtet sind und grausamste Verstümmelungen verursachen. Was die NATO-Bomben anrichten, zeigt ein Bericht des Fernsehsenders Russia Today:

Video Bar, Was die Medien nicht Zeigen.

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