Aachen (dapd-nrw). Ein 24 Jahre alter Mann ist bei einer Schlägerei in der Aachener Innenstadt lebensgefährlich verletzt worden. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft war es am Sonntagmorgen auf offener Straße zu einer Auseinandersetzung zwischen vier betrunkenen Männern gekommen. Dabei versetzte ein 22-Jähriger seinem Kontrahenten einen so heftigen Faustschlag, dass dieser zu Boden stürzte. Anschließend soll der Jüngere den am Boden liegenden Gegner weiter massiv attackiert haben.
Hannover (dapd). Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will Sexualstraftäter auch nach der Haftverbüßung unter Kontrolle behalten, wenn ein Gutachter eine Gefahr bescheinigt. "Die müssen weggesperrt werden können - entweder in Therapie oder in Sicherungsverwahrung", sagte Schünemann der Hannoverschen "Neuen Presse" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Diesen Artikel weiter lesen
Daneben erneuerte Schünemann seine Forderung nach einer gesetzlichen Regelung der Vorratsdatenspeicherung. "Wir haben heute sehr gute Möglichkeiten, Kinderpornografie im Netz ausfindig zu machen", sagte er. Um aber auch Händler und Konsumenten aufzuspüren, brauche man eine Mindestspeicherfrist für Telekommunikationsdaten von sechs Monaten
Eine chinesische Studenten ist in Kanada womöglich vor laufender Kamera ermordet worden. Die 23-Jährige war nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Freitag in ihrer Wohnung in Toronto gerade dabei, mit einem Menschen in Peking über das Internet zu chatten, als es an der Tür klopfte. Der Online-Zeuge sah über die Webcam, wie ein weißer muskulöser Mann um die 20 mit mittellangen braunen Haaren eintrat und die Studentin um die Benutzung ihres Handys bat. Daraufhin brach ein Handgemenge aus, von dem der Zeuge in Peking nur einen Teil sah. Der Mann schaltete anschließend den Laptop aus.
Ein als Regierungskritiker bekannter türkischer Künstler ist am Montag bei einer Messerattacke verletzt worden. Der Maler Bedri Baykam sei mit Bauchverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV. Baykams Assistentin Tugba Kurtulmus wurde ebenfalls attackiert und verletzt. Der Täter konnte fliehen, sein Motiv blieb zunächst unklar.
Regensburg (dapd-bay). Bei einer Schießerei zwischen zwei Familien aus dem Zirkusmilieu sind am Montagabend in Regensburg sechs Menschen verletzt worden. Ein 48-Jähriger Mann wurde nach Polizeiangaben von einem Schuss am linken Bein getroffen. Fünf weiteren Personen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren wurden durch Schläge mit Gegenständen verletzt. Nach den weiteren Beteiligten wurde gefahndet. Das Tatmotiv war noch unklar. Diesen Artikel weiter lesen
Sechs Verletzte bei Schießerei und Schlägerei zwischen Zirkusfamilien in Regensburg
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Den Angaben zufolge fielen im Regensburger Stadtteil Irlmauth Schüsse auf einem Gelände, das seit geraumer Zeit von einer Zirkusfamilie als Winterquartier benutzt wird. Zu den Gewalttaten kam es, als in Irmlauth Angehörige einer ebenfalls dem Zirkusmilieu zuzuordnenden Familie auftauchten, die im Osten der Stadt campiert. In jeder der beteiligten Familien gab es laut Polizei drei Verletzte. Rettungsdienste brachten alle in Regensburger Krankenhäuser.
Bei einer Durchsuchung fand die Polizei drei Schusswaffen, mehrere Messer und Hiebwaffen sowie verbotene Gegenstände wie Schlagringe. Aus einer der sichergestellten Waffen sei der Schuss auf den 48-Jährigen gefallen, sagte ein Polizeisprecher. Zum Tathergang machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben.
Kehl/Offenburg (dapd-bwb). Eine tot in ihrer Wohnung in Kehl (Ortenaukreis) aufgefundene 37-jährige Frau ist vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Darauf deuten Spuren in der Wohnung hin, wie die Polizei Offenburg am Montag mitteilte. Um welche Spuren es sich dabei handelte, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben.
37-jährige Frau vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens
Eine 30-köpfige Sonderkommission ermittelt in dem Fall. Im Fokus stehen einer Polizeisprecherin zufolge die Familienverhältnisse und das nähere Umfeld der Frau. Die Leiche wurde am Sonntag gefunden und am Montag obduziert, das Ergebnis lag am Nachmittag noch nicht vor
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Pläne für eine Legalisierung der bislang meist unerlaubten Beschäftigung von ausländischen Pflegekräften in Privathaushalten scharf kritisiert. Der Schritt sei "ein Einfallstor für Lohn- und Preisverfall in der Pflege", sagte Lauterbach den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagsausgabe). Niemand könne kontrollieren, wie viel Geld die Pflegekräfte tatsächlich bekämen. Es müsse stattdessen darum gehen, den Pflegeberuf attraktiv zu machen und einen "flächendeckenden, guten Mindestlohn" zu zahlen, sagte Lauterbach.
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Pläne für eine Legalisierung der bislang meist unerlaubten Beschäftigung von ausländischen Pflegekräften in Privathaushalten scharf kritisiert. Der Schritt sei "ein Einfallstor für Lohn- und Preisverfall in der Pflege", sagte Lauterbach den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagsausgabe). Niemand könne kontrollieren, wie viel Geld die Pflegekräfte tatsächlich bekämen. Es müsse stattdessen darum gehen, den Pflegeberuf attraktiv zu machen und einen "flächendeckenden, guten Mindestlohn" zu zahlen, sagte Lauterbach.
Hannover (dapd). Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will Sexualstraftäter auch nach der Haftverbüßung unter Kontrolle behalten, wenn ein Gutachter eine Gefahr bescheinigt. "Die müssen weggesperrt werden können - entweder in Therapie oder in Sicherungsverwahrung", sagte Schünemann der Hannoverschen "Neuen Presse" (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Diesen Artikel weiter lesen
Daneben erneuerte Schünemann seine Forderung nach einer gesetzlichen Regelung der Vorratsdatenspeicherung. "Wir haben heute sehr gute Möglichkeiten, Kinderpornografie im Netz ausfindig zu machen", sagte er. Um aber auch Händler und Konsumenten aufzuspüren, brauche man eine Mindestspeicherfrist für Telekommunikationsdaten von sechs Monaten
Eine chinesische Studenten ist in Kanada womöglich vor laufender Kamera ermordet worden. Die 23-Jährige war nach Angaben der Polizei in der Nacht zu Freitag in ihrer Wohnung in Toronto gerade dabei, mit einem Menschen in Peking über das Internet zu chatten, als es an der Tür klopfte. Der Online-Zeuge sah über die Webcam, wie ein weißer muskulöser Mann um die 20 mit mittellangen braunen Haaren eintrat und die Studentin um die Benutzung ihres Handys bat. Daraufhin brach ein Handgemenge aus, von dem der Zeuge in Peking nur einen Teil sah. Der Mann schaltete anschließend den Laptop aus.
Ein als Regierungskritiker bekannter türkischer Künstler ist am Montag bei einer Messerattacke verletzt worden. Der Maler Bedri Baykam sei mit Bauchverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, berichtete der türkische Nachrichtensender NTV. Baykams Assistentin Tugba Kurtulmus wurde ebenfalls attackiert und verletzt. Der Täter konnte fliehen, sein Motiv blieb zunächst unklar.
Regensburg (dapd-bay). Bei einer Schießerei zwischen zwei Familien aus dem Zirkusmilieu sind am Montagabend in Regensburg sechs Menschen verletzt worden. Ein 48-Jähriger Mann wurde nach Polizeiangaben von einem Schuss am linken Bein getroffen. Fünf weiteren Personen im Alter zwischen 17 und 55 Jahren wurden durch Schläge mit Gegenständen verletzt. Nach den weiteren Beteiligten wurde gefahndet. Das Tatmotiv war noch unklar. Diesen Artikel weiter lesen
Sechs Verletzte bei Schießerei und Schlägerei zwischen Zirkusfamilien in Regensburg
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Den Angaben zufolge fielen im Regensburger Stadtteil Irlmauth Schüsse auf einem Gelände, das seit geraumer Zeit von einer Zirkusfamilie als Winterquartier benutzt wird. Zu den Gewalttaten kam es, als in Irmlauth Angehörige einer ebenfalls dem Zirkusmilieu zuzuordnenden Familie auftauchten, die im Osten der Stadt campiert. In jeder der beteiligten Familien gab es laut Polizei drei Verletzte. Rettungsdienste brachten alle in Regensburger Krankenhäuser.
Bei einer Durchsuchung fand die Polizei drei Schusswaffen, mehrere Messer und Hiebwaffen sowie verbotene Gegenstände wie Schlagringe. Aus einer der sichergestellten Waffen sei der Schuss auf den 48-Jährigen gefallen, sagte ein Polizeisprecher. Zum Tathergang machten die Beteiligten widersprüchliche Angaben.
Kehl/Offenburg (dapd-bwb). Eine tot in ihrer Wohnung in Kehl (Ortenaukreis) aufgefundene 37-jährige Frau ist vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens geworden. Darauf deuten Spuren in der Wohnung hin, wie die Polizei Offenburg am Montag mitteilte. Um welche Spuren es sich dabei handelte, wollte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht preisgeben.
37-jährige Frau vermutlich Opfer eines Gewaltverbrechens
Eine 30-köpfige Sonderkommission ermittelt in dem Fall. Im Fokus stehen einer Polizeisprecherin zufolge die Familienverhältnisse und das nähere Umfeld der Frau. Die Leiche wurde am Sonntag gefunden und am Montag obduziert, das Ergebnis lag am Nachmittag noch nicht vor
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Pläne für eine Legalisierung der bislang meist unerlaubten Beschäftigung von ausländischen Pflegekräften in Privathaushalten scharf kritisiert. Der Schritt sei "ein Einfallstor für Lohn- und Preisverfall in der Pflege", sagte Lauterbach den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagsausgabe). Niemand könne kontrollieren, wie viel Geld die Pflegekräfte tatsächlich bekämen. Es müsse stattdessen darum gehen, den Pflegeberuf attraktiv zu machen und einen "flächendeckenden, guten Mindestlohn" zu zahlen, sagte Lauterbach.
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat die Pläne für eine Legalisierung der bislang meist unerlaubten Beschäftigung von ausländischen Pflegekräften in Privathaushalten scharf kritisiert. Der Schritt sei "ein Einfallstor für Lohn- und Preisverfall in der Pflege", sagte Lauterbach den Dortmunder "Ruhr Nachrichten" (Dienstagsausgabe). Niemand könne kontrollieren, wie viel Geld die Pflegekräfte tatsächlich bekämen. Es müsse stattdessen darum gehen, den Pflegeberuf attraktiv zu machen und einen "flächendeckenden, guten Mindestlohn" zu zahlen, sagte Lauterbach.